21. Bitterfeld-Wolfener Jugendpokal-Die Tradition lebt weiter

Im Herbst vorgangenes Jahr wurde verzweifelt ein passendes Wochenende für unseren traditionellen Jugendpokal gesucht.Aber mehrere Vorstandsitzungen waren notwendig um einen Kompromiss zu finden. Das diesjährige späte Ostern, Ferien und das letzte Heimspiel unserer Bundesligamannschaft schienen eine Terminfindung fast aussichtslos zu machen. Nur eins stand jederzeit fest. Keiner wollte dieses Traditionsturnier ausfallen lassen. Der Kompromiss war ein leicht verkürzes Spielprogramm, da Sonntag der Verein ja auch noch das letzte Bundeligaspiel ausrichten musste. Dazu kam dass der gesamte Verein ja eine Woche vorher schon bei der Deutschen Meisterschaft der männlichen U 18 stark gefordert wurde. Würden die ehrenamtlichen Helfer des Vereins zwei Wochenenden hintereinander eine solche Belastung mittragen??

Nachdem die 21.Auflage mit der emotionalen Siegerehrung aller Teilnehmer zu Ende gegangen ist kann man diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Phänomenal wie sich alle Räder wie in ein Uhrwerk einfügten und beide Veranstaltungen zu einem vollem Erfolg werden ließen. Während bei der Deutschen Meisterschaft Udo Hammer die Fäden spann hatte Rene Staffen beim Jugenpokal die Organisation fest im Griff.

Als ich am Samstag Abend die erst 8 jährige(leider fehlt mir der Name) Spielerin des VC Parchim beobachtete mit welchem Enthusiasmus sie ihre Mannschaft unterstütze und selbst auf dem Spielfeld kämpfte(siehe Bild) der räumte auch die letzten Zweifel aus, die Mühen eines solchen Turniers auf sich zu nehmen.

 

Der VC Parchim belegte übrigens in der U 14 den 3. Platz. Den Sieg sicherte sich die SG Einheit Zepernick vor dem VC Bitterfeld- Wolfen. Die 2. Mannschaft des Gastgebers belegte den 8.Platz.

In der U 16 siegte ebenfalls die SG Einheit Zepernick vor dem USV Halle und dem Oscherslebener SC auf dem 3.Platz

In der U 18 trat die U16 Mannschaft des VC Bitterfeld- Wolfen an um sich die nötige Wettkampfhärte für die Deutsche Meisterschaft in fünf Wochen in Lohhof zu holen. Das Team um Silke und Michael Hassmann wurde erst im Halbfinale gegen die im Schnitt 2 jahre älteren Spielerinnen gestoppt, holte sich aber im Spiel um Platz drei gegen den CV Mitteldeutschland die Bronzemedaillie. Im Finale gewann der SC Neubrandenburg 2:1 gegen den VC Parchim.

Das Turnier endete mit der Siegehrung aller Mannschaften in der Brauereiturnhalle. Alle freuen sich nun auf die 22.Auflage im nächsten Jahr.

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