Alles versucht

Verletzungen, gesundheitlich angeschlagen, Neuverpflichtungen – der Start in das Jubiläumsjahr wird beim VC Bitterfeld-Wolfen ganz schön durcheinandergewirbelt. So gesehen war das Spiel gegen die Piraten des CV Mitteldeutschland gar kein schlechtes. Auch wenn das Ergebnis in Zahlen dies nicht auszudrücken vermag.


Mit einem 0:3 (22:25, 16:25, 21:25) gelang es den BiWo´s nicht, Punkte einzusammeln. Doch aktuell stehen sie mitten in der neu angefangenen Saison an der Stelle, an der man für gewöhnlich zu Beginn steht. Ganze 5 Ausfälle muss das Bitterfeld-Wolfener Team verkraften, 3 frische Neuzugänge sollen die aufgerissenen Lücken wieder schließen. Und das in einer Phase, wo die Abstimmung des Teams weitgehend abgeschlossen sein sollte. Eine wahrliche Mammutaufgabe, unter deren Berücksichtigung das eingespielte Ergebnis des Regionalderbys in einem ganz anderen Licht erscheint.


So einiges war an diesem Spieltag auf den Kopf gestellt. Auf den Positionen wurde einiges probiert, um das Beste aus der Situation zu machen. Ein Libero versuchte sich auf Außen, ein Dia spielte Außen, ein für Mitte geplanter Spieler rückte auf Dia. Eine beachtliche Leistung lieferten die jungen Spieler des Teams ab, die ihre Chance ergriffen und motiviert und stark ins Spiel fanden. Doch am Ende fehlte das Quäntchen Abstimmung, welches Sätze hätte entscheiden können.


Davon lässt man sich in Bitterfeld-Wolfen jedoch nicht unterkriegen. Ganz im Gegenteil, zeigen vor allem die beiden knappen Sätze und die phasenweisen Führungen im Spiel, dass hier noch einiges an Potenzial schlummert, welches in dieser kurzen Zeit noch gar nicht aus der Mannschaft gekitzelt werden konnte. Fakt ist, man sieht sich immer zweimal, und da könnte es schon ganz anders aussehen, wenn es wieder heißt „Zieht den Piraten den Koggenstöpsel raus!“

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