Drei Spiele, drei Hallen

Der VC Bitterfeld-Wolfen befindet sich auf der Zielgeraden der laufenden Saison. In den verbleibenden Spielen soll Platz drei gehalten werden.

 

Von Christian Kattner

 

Die Zahl drei spielt eine wichtige Rolle beim Blick auf die kommenden Wochen des VC Bitterfeld-Wolfen. Drei Punkte hat der Tabellendritte der 2. Bundesliga Nord vor den letzten drei Saisonspielen auf den Vierten Vorsprung. Auch wenn von diesen drei Partien zwei Heimspiele sind, so spielt die Mannschaft von Trainer Darko Despotovic in drei verschiedenen Hallen. Wie das geht und was den Verein ansonsten noch erwartet, das erzählt die Mitteldeutsche Zeitung in einem kurzen Ausblick.

[] Sonntag, 26. März, Frankfurt (H)

Wer am Sonntag kurz vor 16 Uhr als Zielpunkt die Sporthalle Wolfen-Krondorf in sein Navigationssystem eingegeben hat, um dort das Heimspiel des VC Bitterfeld-Wolfen gegen das Volleyballinternat Frankfurt sehen zu wollen, der wird den Fehler schnell bemerken. Aufgrund der Deutschen Meisterschaft der Bogenschützen müssen die Volleyball in die Brauereiturnhalle nach Bitterfeld ausweichen. Kein zu großes Problem, schließlich finden dort auch teilweise noch Trainingseinheiten der Mannschaft von Darko Despotovic statt. Der Heimvorteil wird seinen Spielern also mit diesem Umzug nicht genommen.

Vor dem ersten Duell beider Mannschaften hatte Darko Despotovic den VC Bitterfeld-Wolfen Anfang Dezember des vergangenen Jahres gerade übernommen und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Doch seitdem hat sich viel geändert, der VC tritt wieder selbstbewusster auf, hat das Formtief des Novembers ganz klar hinter sich gelassen und kämpft um den dritten Platz in der 2. Bundesliga Nord. Die Frankfurter sind mit einem Sonderspielrecht in der 2. Bundesliga dabei und vor dem Abstieg geschützt.

[] Sonntag, 9. April, Schüttorf (H)

Eine Woche nach dem Landespokalfinale gegen den CV Mitteldeutschland absolviert der VC in der 2. Bundesliga sein letztes Heimspiel der laufenden Saison. Mit dem FC Schüttorf wird eine Mannschaft zu Gast sein, die vor der Spielzeit mit einer besseren Platzierung geliebäugelt hatte. Aktuell belegen die Schüttorfer aber nur den zehnten Tabellenplatz und befinden sich damit noch in ernsthafter Abstiegsgefahr. Lediglich einen Punkt haben die Schüttorfer auf die Tebu Volleys, die derzeit den ersten Abstiegsplatz belegen und noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben, Vorsprung. Allein schon deshalb muss der FC beim VC Bitterfeld-Wolfen, dann wieder in der Sporthalle Wolfen-Krondorf, punkten, um nicht vielleicht noch auf einen Abstiegsplatz zu rutschen. Die Gastgeber werden also alles geben müssen, wollen sie drei Punkte im letzten Heimspiel der Saison behalten und Platz drei behaupten.

[] Sonnabend, 22. April, Bocholt (A)

Sein letztes Saisonspiel bestreitet der VC Bitterfeld-Wolfen diesmal in fremder Halle. Schon das Auftaktspiel der laufenden Spielzeit fand nicht vor eigenem Publikum statt, wurde aber deutlich mit 3:0 gewonnen. Könnte der VC auch das letzte Saisonspiel gewinnen, dann dürfte Platz drei gesichert sein. Wenn alles gut läuft, könnten die Gastgeber recht locker in die Partie gegen den VC gehen, doch im Moment sind auch sie noch nicht alle Abstiegssorgen los.

 

Am Sonnatg erwatrtet der VC das Internatsteam aus Frankfurt

 

Quelle: http://www.mz-web.de

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