Erster Test beim Vorbereitungsturnier in Delitzsch mit Licht und Schatten

Vom Vorbereitungsturnier in Delitzsch kehrt der VC Bitterfeld Wolfen mit einem Sieg und zwei Niederlagen zurück. Gleich zum Auftakt gab es Samstag früh die Partie gegen den Gastgeber. Delitzsch führte nach Sätzen 2:1 und die Zuschauer bekamen im vierten Satz einiges an Spannung geboten. Der Satz ging in die Verlängerung und erst beim 34:32 konnte  der Gastgeber mit 3:1 den Sieg über den VC besiegeln. Nach dem Spiel hob Trainer Hansi Kreft die Hände. Bereits im ersten Spiel gab es so etwas wie eine Notbesetzung.  Mit Michael Haßmann und Rene Menzel standen gleich zwei Liberos nicht zur Verfügung und so spielte Außenangreifer Paul Eisel diesen Part. Da aber Niklas Rudolf zur Beach DM in Timmendorf weilte gab es keinen der die Position des Diagonalangreifers besetzen konnte. So probierte Kreft zunächst Mirko Schneider dann Zuspieler Travis Hudson, Michael Merker und zum Ende auch noch Steven Tarquinio auf der Position des Diagonalangreifers. Mittelblocker Jerome Ptok kämpfte mehr mit einer Magenverstimmung als mit den gegnerischen Angreifern und konnte so auch nicht seine Normalform aufs Parkett bekommen. Dass diese ständigen Wechsel und das nicht Positionsbezogenen Spiel  keine Kontinuität ins Spiel brachte verwunderte nicht zu sehr. Deswegen war das Ergebnis hier zweitrangig.

Zum Nachmittag stand im Spiel gegen Zweitligaaufsteiger Gotha Rene Menzel als Libero zur Verfügung. Durch ihn kam sofort Stabilität in Annahme und Abwehr. Marian Hrusik punktete nach Belieben auf Diagonal und der 18 jährige Lukas Pockrandt machte als Außenangreifer ein beherztes Spiel.  So spielte das Team schon viel homogener und es gab gegen Gotha ein doch recht deutliches  3:0. Am Sonntag früh stand dann die Partie gegen Zweitligisten Hammelburg an. Nach einer 2:1 Satzführung ging das Spiel dann aber doch noch mit 2:3 verloren. Fazit von Hansi Kreft zu diesem Spiel. Einige Spieler war wohl die Erholungsphase zu kurz  und die vielen Krafteinheiten steckten der letzten zwei Wochen steckten wohl noch zu sehr in den Knochen. Erfreulich war die schon ansprechende Leistung von Lukas Pockrandt. Ihm fehlt natürlich noch die Kontinuität auf diesem hohen Niveau.  Insgesamt kann man aber sagen, dass es ein gelungener Test war, obwohl der Siegercup aus dem Vorjahr mit dem dritten Platz nicht verteidigt werden konnte.  Nun hat Trainer Hansi Kreft noch zwei Wochen Zeit Niklas Rudolf ins Team zu integrieren und am Feinschliff zu arbeiten.

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Matchball zum 3:0 im Spiel gegen Gotha

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