Hauchdünne 2:3 Niederlage im letzten Heimspiel gegen den FC Schüttorf

Beim Stand von 5.5 im vierten Satz verletze sich der Schüttorfer Mario Helmich. Schnelle Hilfe bekam er vom Bitterfelder Physiotherapeuten Maurice Wenzel. So konnte er beim 14:13 für Bitterfeld wieder auf das Parkett zurück und war maßgeblich mit an den folgenden zwei Satzgewinnen der Gäste beteiligt.

 

 

Erst war er angekündigt aber dann gab es doch kein Wiedersehen mit Piotr Adamowicz. Eine Erkrankung ließ  leider die Reise an seine alte Wirkungsstätte nicht zu.

Aber auch ohne Piotr war der FC Schüttorf hoch motiviert, denn von Platz 2 bis 6 war vor dem Spiel noch alles möglich.

Trotz Dreiblock fand der Ball den Weg durch diese Wand.

Im ersten Satz entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch bis zum 17:17. Dann zog der Gastgeber mit 20:17 in Front. Schüttorf konterte sofort und zog mit sechs Punkten in Folge auf 23:20 vorbei. Dieser Vorsprung reichte und der erste Satz mit 25:23 verloren. Das Spiel blieb weiterhin jederzeit spannend aber der VC holte sich die folgenden beiden Sätze mit viel Kampf und Einsatz mit 25:22 und 26:24.

So feierte der Bitterfelder Sechser einen erfolgreichen Block

Auch der vierte Satz ließ an Spannung nichts offen, vor allem in der Endphase. Marian Hrusik sorgte mit einem Angriff über Pos. 1 für den 23:23 Ausgleich. Ein misslungener Leger des VC sorgte für den 1.Satzball für Schüttorf, den aber Podkorski in das aus jagte. Ein guter Aufschlag von Franz Godeck brachte Philip Schumacher mit Mühe zum Zuspieler. Obwohl er am Boden lag  gab ihm Zuspieler Gorski  den Pass. Mit Glück schlug er Travis Hudson an und so gab es beim 25:24 den 2.Satzball für die Gäste. Im folgenden Ballwechsel hatte der VC zwei Mal die Chance zum Ausgleich aber Travis Hudson griff dabei ins Netz und so stand es 2:2. Im folgenden Tie Break gab es beim Stand von 7:7 drei Punkte in Folge für Schüttorf und beim 14:9 hatte der Gast fünf Matchbälle. Aber wie im gesamten Spiel lieferten die Bitterfelder Spieler einen großen Kampf und als es nach vier Punkten in Folge nur noch 13:14 stand flammten ganz kurz  Erinnerungen an das Braunschweig Spiel auf (nach 6:14 noch 18:16 gewonnen) Leider schlug Moritz Schüller den folgenden Aufschlag ins Netz und Schüttorf gewann so mit 3:2.

Trotz der Niederlage waren alle Zuschauer von dem jederzeit spannenden Schlagabtausch begeistert. So gab es auch stehenden Applaus der Zuschauer.

Der Trainer Stefan Jäger (im Bild oben links)konnte sich nur bedingt über den Sieg freuen, denn durch den Punktverlust kann Schüttorf nun im Fernduell mit Giesen nicht mehr aus eigener Kraft den 2. Platz erreichen.

Die Bitterfelder Spieler verabschiedeten sich mit einer tollen Vorstellung vom Publikum in dieser Saison und werden sicher in der nächsten Saison wiederkommen, wenn sie so eine tolle Volleyballshow geboten bekommen.

MVP wurde Paul Eisel. Er stand für den Bitterfelder Kampfgeist an diesem Tag. Er hatte ein paar unglückliche Szenen aber bestach durch unbändigen Kampfgeist in der Feldabwehr und seine mutigen Angriffe fanden meist eine Lücke im Schüttorfer Block. Er erhielt die silberne Plakette aus den Händen von Tobias Schmidt(2.v.r.) von der Firma ISM.

Nun geht es zum letzten Spiel zum feststehenden Absteiger Hürth und vielleicht gibt es zum Saisonabschluss ja dann noch einen Sieg.

Zum Saisonabschluß gab es vor dem Spiel ein gemeinsames Foto mit allen Spielern, Betreuern und Helfern. Ein dickes Dankeschön an alle Helfer die jedesmal mit viel Einsatz die Heimspiele zu einem Event machen.

 

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