Mit 3:2 Auswärtssieg in Hürth Saison beendet

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge gelang dem VC Bitterfeld- Wolfen ein am Ende versöhnlicher Saisonabschluss mit dem 3:2 Sieg in Hürth. Obwohl Hürth bereits als Absteiger feststand wollten sie sich mit einer akzeptablen Leistung beim Publikum bedanken und es entwickelt sich ein ausgeglichener Schlagabtausch. Der klaren 1:0 Führung des Gastes mit 25:17 folgte ein 22:25 und ein knappes 26:28. Die Bitterfelder Spieler bäumten sich aber noch einmal auf, denn keiner wollte den langen Rückweg mit einer Niederlage im letzten Saisonspiel antreten.

Mit einem 25:18 war der Tie Break erreicht. Hürth führte beim Seitenwechsel mit 8:6. Aber der VC. Sechser nutze beim 11:12 drei leichte Fehler der Hürther und holte sich beim 14:12 zwei Matchbälle. Den zweiten Satzball nutze dann Marian Hrusik mit einem erfolgreichen Angriff über die Position zwei.

Moritz Schüller (Nr.5 hier beim Block)erwies sich diesmal als unüberwindliches Bollwerk und bekam für seine vielen erfolgreichen Blocks die MVP- Medaillie

Der 11. Saisonsieg bedeutet am Ende Platz acht. Nach dem Aufstieg im Jahr 2012 ist dies die schlechteste Platzierung aber berücksichtigt man den Komplettumbruch im Team nach der letzten Saison ist diese Platzierung akzeptabel. Zu Beginn der Saison sah es sogar nach Abstiegskamp aus. Aber nach dem sich die neuen Spieler gefunden hatten, konnten rechtzeitig genügend Siege eingefahren werden um genügend Abstand zur Abstiegszone  zu  schaffen.

Es fehlte einfach die Konstanz über die gesamte Saison. Sehr gute Spiel wie gegen den VC Olympia zu Hause und in Lindow- Gransee folgten zu oft mäßige Leistungen Niederlagen, vor allem zu Hause.

Bedenklich war in der laufenden Saison der Zuschauerschwund. Aber dies scheint ein generelles Problem zu sein. Neben der Aufgabe eine schlagkräftigere Truppe aufzustellen haben sich die Verantwortlichen des VC Bitterfeld- Wolfen auf die Fahne geschrieben die Heimspiele für die Zuschauer attraktiver zu gestalten. So gibt es bereits jetzt ein Kreativteam, das mit einer Reihe von Ideen  den Ablauf der Heimspiele verbessern soll. Das drum herum soll verstärkt Zuschauer anlocken.  Die Erkenntnis dass nur mit gutem Volleyball  die Zuschauer in Scharen in die Halle strömen ist eine Illusion. Der Eventcharakter soll mit Leben erfüllt werden. Inwieweit es gelingt wird die nächste Saison zeigen, aber alle sind sich einig, dass den Zuschauern mehr geboten muss.

Der VC Bitterfeld- Wolfen spielte letztmalig in dieser Zusammensetzung. Fest stehen bisher die Abgänge von John Pranger, Markus Knobloch und Franz Godeck

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