Nicht zugegriffen

Es wäre den BiWo´s fast gelungen und auch wirklich gegönnt gewesen, doch die große Überraschung blieb aus. Zumindest ist beim Spiel gegen den Moerser SC aber ein respektables Ergebnis erspielt worden. 2:3 heißt es am Ende und immerhin ein Punkt für die Bitterfeld-Wolfener. Dass es gegen den Drittplatzierten kein Zuckerschlecken wird, war abzusehen. Doch wer am Liverticker mitgefiebert hat, der wird die 3 Punkte schon in greifbarer Nähe gesehen haben.

Der erste Satz war für die Bitterfeld-Wolfener zunächst eine klare Sache. 25:16 entscheiden die Jungs diesen für sich und setzen damit ein Achtungszeichen. Moers dreht die Aufstellung im nächsten Satz jedoch um 2 Rotationen weiter und scheint damit wohl das passende Gegenmittel gefunden zu haben. Somit drehen die Gastgeber nicht nur sich, sondern auch das Ergebnis. 17:25 heißt es aus Bitterfeld-Wolfener Sicht.

Ein ganz wichtiger Satzgewinn gelingt den BiWo´s in Runde 3. Mit Lukas Murra steht ein „junger Wilder“ auf dem Parkett und dem Team gelingt es, die Segel wieder in den Wind zu drehen. 25:23 endet dieser zur 2:1 Satzführung und der Gewinn des Spieles wird greifbar. Warum die BiWo´s es am Ende nicht schaffen, wirklich zuzugreifen und den vierten Satz, bereits 23:18 in Führung liegend, zuzumachen, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Das Spiel entgleitet den Jungs und am Ende steht ein 28:30 und 10:15 sowie ein Ehrenpunkt statt der großen Überraschung, die im vierten Satz so greifbar war.

Weiter geht es am 15.03.2020 vor heimischem Publikum gegen den aktuellen Tabellenführer Lindow-Gransee. Auch wenn es wohl noch einmal schwerer wird, vielleicht gelingt die große Überraschung diesmal mit den eigenen Fans im Rücken. Und dann wird zugegriffen!

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