NOM U14 in Schwanebeck

6.30 Uhr hieß es am Samstag Abfahrt für die U14-Mädels nach Schwanebeck zur Nordostdeutschen Meisterschaft.

Der VCBW wurde in eine Gruppe mit dem SC Potsdam und dem Marzahner VC gelost. Der Start gegen den SC Potsdam gelang unseren Mädels bravorös. Selbstbewusst agierte der VC in allen Elementen, sodass es Potsdam nicht gelang ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Mit 25:15 im 1.Satz und 25:22 im 2.Satz gewann der VC verdient. Nun ging es ins Spiel gegen den Marzahner VC. Dieser war bestückt von Spielerinnen, die alle bereits sehr groß gewachsen und reif waren. Ihre Stärken lagen definitiv im Angriff, jedoch in Annahme und Abwehr überzeugten sie nicht. Dies wusste der VCBW zu nutzen, sorgte für starke Aufschläge und bezwang Marzahn zu 19 und 14 Punkten.

In der anderen Gruppe setzte sich das VolleyTeam Berlin vor Zepernick und dem USV Halle durch. Als Zweitplatzierter dieser Gruppe stand uns zum wiederholten Male Zepernick im Halbfinale gegenüber. Auch wenn diese bis dahin noch nicht im Turnierverlauf überzeugen konnten, sollten wir eines besseren belehrt werden. Unsere Mädels waren wie verwandelt, spielten mit „angezogener Handbremse“, jeder noch so kleine Fehler sorgte für mehr Unsicherheit. Und so verloren wir denkbar knapp mit 25:27. Nach diesem verlorenen Satz löste sich leider auch im 2. Satz nicht die Anspannung und viel zu harmlos agierten unsere Spielerinnen. Satz 2 und damit ebenfalls das Ticket zur DM ging an Zepernick. Tränen flossen – bei Zepernick Tränen der Freude und bei den Bitterfeldern Tränen der Enttäuschung.

Das zweite Halbfinale gewann überraschend der SC Potsdam gegen den Favoriten VolleyTeam Berlin.

Wenn der VCBW jetzt noch mit einer Medaille nach Hause fahren wollte, mussten sie Berlin bezwingen. Berlin und auch Bitterfeld waren sichtlich noch gezeichnet von ihrer Niederlage im Halbfinale. Obwohl sich Berlin ganz klar den ersten Satz holte, sorgten die Bitterfelder für eine Wende ab dem zweiten Satz. Jetzt zeigten die Spielerinnen wieder all ihre Stärken, durch die sie zurück ins Spiel fanden. Leider erst jetzt, aber noch rechtzeitig im Kampf um die Bronzemedaille. Im Tiebreak setzte sich verdient der VCBW gegen Berlin durch.

Diese Chance, sich für die DM zu qualifizieren, haben wir leider nicht genutzt. Das ist bitter, aber man darf dabei nicht vergessen, dass diese Mädels erst seit einem Jahr gemeinsam trainieren und eine Mannschaft bilden. Im Halbfinale „Hingefallen“ ,im Platzierungsspiel wieder „Aufgestanden“ (das war der erste Schritt) und jetzt heißt es „Weitermachen“ und dann werdet ihr eine neue Chance erhalten!

3. Platz bei der NOM für: Lisa, Lena, Larissa, Timea, Jocy, Jessica, Melanie und Josi.

Herzlichen Glückwunsch!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Sie müsseneingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.