U20 bei der Nordostdeutschen Meisterschaft in Potsdam

Personell arg gebeutelt und ohne die beiden Natio-Spieler Emma und Josepha ging es für die 8 Mädels des VC Bitterfeld-Wolfen am Sonntag erneut nach Potsdam, um hier die Nordostdeutsche Meisterschaft der U20 zu spielen.

Da Shirin ihre Fußverletzung immer noch nicht wieder auskuriert war, musste das Trainergespann René und Christian umstellen. Shirin wurde Steller, die eigentliche Zuspielerin Sarah Außen Annahme und Nele musste Diagonal spielen. In der Vorrunde sollten wir es mit dem Favoriten und Landesmeister aus Berlin, dem VTB Berlin, sowie dem Vizemeister aus Brandenburg, dem SG Einheit Zepernick zu tun bekommen.

Gegen VTB kamen wir in Satz 1 nicht wirklich zum Zug, auch weil es hier Shirin noch als Angreifer versuchen wollte, aber die Verletzung steckte leider kopfmäßig noch zu tief drin und Berlin war in allen Elementen auch aufgrund der klaren Größenvorteile besser und gewann deutlich mit 25:11. In Satz 2 dann die Umstellung mit Shirin als Zuspieler. Nun war es ein Duell auf Augenhöhe, auch wenn Berlin natürlich einige Stammkräfte schonte. Mit 26:24 mussten wir uns auch im zweiten Satz knapp geschlagen geben.

Als Verlierer sollten wir anschließend gleich das Spiel gegen Zepernick bestreiten. In Satz 1 wurde sich nichts geschenkt und wir konnten diesen knapp mit 29:27 für uns entscheiden. In Satz 2 führten wir ebenfalls mit 24:23 und hatten bei eigenem Dankeball die Chance das nicht geglaubte möglich zu machen und ins Halbfinale einzuziehen. Doch leider wurde dieser direkt wieder rüber gebaggert und Zepernick schaffte den Punktausgleich. Ein anschließendes Ass und ein Angriffsfehler nutzte Zepernick und schaffte den Satzausgleich. Sichtlich geschockt von der vertanen Chance begann auch der Tie-Break ernüchternd, den wir letztlich mit 15:10 verloren. Damit stand fest, dass wir wie bereits in der U18 als Gruppenletzter nur noch das Spiel um Platz 5 hatten.

Dies sollte gegen die Mädels des BBSC Berlin gehen. Doch was die Mädels aufgrund der bereits genannten Umstellungen so gut in den beiden Spielen zuvor machten, war leider in diesem Spiel nicht mehr zu sehen. Mit 25:20 mussten wir uns in beiden Sätzen geschlagen geben und erreichten erstmals in unserer NOM-Historie den Platz 6.

Natürlich wäre mit dem nicht rüber gespielten Dankeball im Vorrundenspiel gegen Zepernick vielleicht das Halbfinale drin gewesen, doch es ist ja letztlich nicht nur der eine Ball, der dazu führt, dass man als Verlierer vom Platz geht. Nichtsdestotrotz kann ich den Mädels keinen Vorwurf machen, denn trotz allen Rückschlägen und Umstellungen war man nicht chancenlos bei diesem Turnier.

Vielen Dank auch nochmal an die Magdeburgerinnen ohne die, die ganze Saison nicht stattgefunden hätte. Auch nochmal sehr großen Dank an Fam. Glauer, die auf halber Strecke nochmal umkehren mussten, um einen vergessenen Spielerpass noch zu holen.

Nun heißt es die vergangene Jugendsaison noch einmal bei mir und im Verein zu hinterfragen und die gemachten Fehler zu analysieren. Denn aus der guten Jugendarbeit im Verein muss es auch in den nächsten Jahren möglich sein, schlagfertige Mannschaften bei den überregionalen Meisterschaften zu stellen, um dort vielleicht für Überraschungen zu sorgen. Und hier darf es meiner Meinung nach nur ein gemeinsam geben.

Wir danken allen Eltern und Unterstützern und wünschen eine schöne Sommerpause.

Für BiWo spielten: Shirin, Thyra, Nele, Sarah, Emmi, Ari, Gladys und Johanna

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