U20 qualifiziert sich für Nordostdeutsche Meisterschaft

Am Samstag stand der für die U20 Mädels der erste Saisonhöhepunkt mit der Landesmeisterschaft an.

Ziel war es sich für die Nordostdeutschen Meisterschaften zu qualifizieren. In der Vorrunde sollten wir es bereits mit dem Vorjahressieger USV Halle, sowie dem Vorjahresdritten VC 97 Staßfurt zu tun bekommen. Das erste Spiel des Tages war dann auch gleich gegen den USV und es war wie sollte es auch anders sein, ein sehr umkämpftes Spiel. Wir legten los wie die Feuerwehr und erspielten uns schnell ein komfortablen Vorsprung (13:7), Beim 24:20 dann Satzball für den VC, dieser wurde abgewehrt und der USV konnte noch 2 weitere Satzbälle abwehren, ehe wir beim 25:23 dann den Sack zu machten. In Satz 2 entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte mit 23:25 musste der VC dieses Mal den Kürzeren ziehen. Der TieBreak sollte nun die Entscheidung bringen. Diesen konnten wir ebenfalls knapp mit 15:13 gewinnen und die Freude war dementsprechend groß. Doch erreicht war hier noch gar nichts, denn erst mit einem Sieg gegen den VC 97 Staßfurt war man sicher im Halbfinale und würde sich die Zwischenrunde sparen. Satz 1 konnte mit 25:20 und Satz 2 mit 25:15 gewonnen werden. Platz 1 in der Vorrundengruppe bedeutete also den direkten Einzug ins Halbfinale. Hier sollten wir erneut auf den VC 97 Staßfurt treffen, die sich in der Zwischenrunde knapp gegen den SV Päd. Schönebeck durchsetzen konnten. Das wichtigste Spiel des Tages stand also an, denn mit dem Einzug ins Finale wäre die Teilnahme an der NOM gesichert. Dieser Sache bewusst ließen die Mädels beim 25:11 und 25:15 dem Gegner keine Chance. USV Halle konnte sich im anderen Halbfinale ebenfalls durchsetzen und es kam zum erneuten Klassiker im weiblichen Jugendbereich. Natürlich wird immer der Spruch angewandt „Man verliert nie zweimal gegen den selben Gegner“, doch dies wollten wir natürlich verhindern und uns den Landesmeistertitel holen. Der USV seinerseits wollte natürlich die Revanche und so erspielten sie sich schnell einen kleinen Vorsprung, der bis zum 18:23 auch Bestand haben sollte. Eine gute Aufschlagsserie von Sarah bracht aber den Ausgleich. Leider wurde hier der Schwung nicht mitgenommen und wir mussten uns am Ende knapp mit 25:23 geschlagen geben. In Satz 2 sollte alles besser werden und schnell bauten wir eine komfortable Führung (5:0; 9:2) aus und alles schien so als ob der VC den Satzausgleich erspielen konnte. Was dann passierte ist mir persönlich aber in meiner bisherigen Trainerlaufbahn noch nicht passiert. USV Halle in Person von Sarah Schumann schlug gut auf, den Angreifern fehlte der Mut und aus einem 9:2 wurde trotz Nehmen beider Auszeiten ein 9:15. Von diesem Schock konnten wir uns nicht mehr erholen und mussten uns letztlich verdient mit 25:16 und damit 2:0 geschlagen geben, Vizelandesmeister.

Nach einem langen Tag (das Finale war um 19:00 Uhr vorbei) hatten wir unser Ziel „Das Erreichen der NOM“ geschafft. Kaputt und Müde traten wir die Heimreise an. Lange Zeit zum Regenerieren war jedoch nicht, denn für den Großteil der Mädels stand am nächsten Tag ja schon wieder der Spitzenspieltag in der Oberliga an.

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