VC verliert erstes Heimspiel gegen Tub Bocholt knapp mit 2:3

Nach fünf spannenden Sätzen konnte sich Bocholt (vorn in blau)knapp mit 3:2 durchsetzen.

Nach dem völligen Umbruch in der Mannschaft waren viele gespannt auf das neue Team.

Und vor Beginn des Spiels gab es noch ein neues Gesicht. Kay Brehme von der Sportklinik aus Halle wurde als neuer Mannschaftsarzt präsentiert. Er komplettiert somit das Betreuerteam mit C-trainer Hansi Kreft und Physiotherapeut Maurice Wenzel. Darko Despotivic begann mit Travis Hudson als Zuspieler, John Pranger und Sam Alves auf der Mitte, Rene Menzel und Marian Hrusik auf Außen und Chistopher Chapelle auf Diagonal. Mit Libero Michael Haßmann gab es den einzigen bekannten Namen in der Starformation gegenüber der letzten Saison. Der 1. Satz begann vielversprechend. Der Gegner konnte immer auf zwei bis drei Punkte Distanz gehalten werden und so gewann der Gastgeber 25.21. Der zweite Satz ging so weiter wie der erste und beim Stand von 4.3 verletzte sich der gegnerische Libero und musste durch den letzten freien Feldspieler Thomas Eickelberg ersetzt werden. Trotz dieser vermeintlichen Schwächung aber dann ab dem 16:14 auf einmal der Bruch im Spiel und Bocholt legte mit druckvollen Aufgeben den Grundstein von  einer Serie von 7:1 Punkten. Das 21:25 bedeutete Satzausgleich.

Der dritte Satz war total ausgeglichen und nur am Ende konnte der VC sich zum 25.22 absetzen. Eigentlich dachten viele dass es jetzt auf einen 3:1 Sieg hinausläuft. Aber die stark dezimierten Gegner steigerten sich sogar noch spielerisch vor allem in der Abwehr. Und dann gab es den entscheidenden Unterschied auf der Diagonalposition. Der 17 jährige Rudy Schneider war eine Augenweide. Phänomenal seine Sprunghöhe und wie abgezockt er mit seinen 17 Lenzen bereits die Bälle versenkt. Dagegen blieb unser Diagonalangreifer Christopher Chapelle’II das ganze Spiel über blass. Zu viele Angriffsfehler und gegen den Zweierblock fehlten ihm die Lösungen. Kevin Grote der im fünften Satz für Chapelle’II kam, zeigte hier einige Lichtblicke und spielte für die Phase mutige Angriffe.

Für Satz vier und fünf zitiere ich einmal den Spielbericht der Bocholter denn es gibt dem wenig hinzuzufügen:

 

„Was dann aber in den Sätzen vier und fünf geboten wurde, war vor allem von Bocholter Seite eine großartige Vorstellung. Lange und umkämpfte Ballwechsel, in denen beide Teams jeweils den Punkt mehrfach sicher glaubten, boten dem Publikum beste Abendunterhaltung. Und je länger das Spiel dauerte, umso mehr wackelte der Favorit. Ein vorher schon kaum zu stoppender Rudy Schneider, am Ende verdient MVP, drehte nun vollends auf und verwandelte alles und die Bocholter Feldverteidigung kratzte auch Unmögliches noch vom Boden. In der Crunchtime setzte man sich auf 23:19 ab, um wenig später mit dem Satzausgleich zum 2:2 (25:22) den ersten Punktgewinn der Saison zu feiern.

 

Aber es sollte noch besser kommen. Nach Rückstand zu Beginn des Satzes lag man beim Seitenwechsel mit 8:6 vorne, konnte dann diese Führung bis zum Schluss durch am Ende sehr starke Blockarbeit behalten und mit 15:12 auch den Sieg und damit den zweiten Punkt mit auf die nächtliche Fahrt ins heimische Bocholt nehmen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die sich trotz der großen Schwierigkeiten als ein Team präsentiert, in dem jeder für jeden alles gibt. Ein Wermutstropfen ist leider die Verletzung von Nick, aber wir hoffen, dass es ihm bald wieder besser geht“, zog der erschöpfte aber glückliche Trainer Henk Goor ein positives Fazit“

 

Die Wahrnehmung des Bocholter Artikel Verfassers, dass Bitterfeld als Favorit gehandelt wurde relativiert sich mit den Leistungen der ersten beiden Spiele. Eine deutliche Steigerung in der Annahme, auf der Diagonalposition aber vor allem Aufschlag bei allen ist erforderlich, dass wir diesem Ruf wieder gerechter werden können.

Vielleicht ist es für unser Spiel besser wenn man als Außenseiter gehandelt wird, denn das ist der VC Bitterfeld- Wolfen im Moment auf jeden Fall, wenn es in einer Woche im Lokalderby gegen den CVM (Samstag 19:30 in der Jahrhunderhalle) geht. Noch gibt es für unsere Fans Freikarten für dieses Spiel.

Bestellt werden die Karten bis sie alle sind unter : 017663075015 oder per e-mail gs@vc-bitterfeld-wolfen.de

 

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