VC verliert Finale knapp mit 1:3 gegen Lindow- Gransee

Im ersten Spiel gelang dem VC Bitterfeld- Wolfen der erste Saisonsieg und mit einem hart umkämpften 3:2 (25:20;19:25;25:21;20:25;15:10) die Revanche für die 1:3 Niederlage vor einer Woche im Ligaspiel. Dem CVM war es wichtiger seinen Ersatzspielern eine Chance zu geben und so spielten Zuspieler Max Schmidt und Diagonal Chris Warsawski das komplette Spiel. Auch auf der Liberoposition gab es mit Markus Mück ein neues Gesicht zum angestammten Ricardo Nitschke. Ob nun gegen die Stammformation ein anderes Ergebnis zu Stande gekommen wäre bleibt offen und am Ende waren die Aktionen des VC in der Summe zwingender.

Im zweiten Spiel gab der SV Lindow- Gransee dem Berliner Drittligisten BVV keine Chance und setzte sich 3:0 durch. Somit gab es das Endspiel das Gastgebers VC Bitterfeld- Wolfen gegen Lindow – Gransee. Der VC spielte nun mit Paul Eisel auf der Liberoposition, da Michael Hassmann auf Schicht arbeiten musste. Der ersetzte den Stamm Libero aber gut. Der erste Satz war total ausgeglichen aber am Ende gab es den Satzverlust mit 25:27. Danach schien der VC einzubrechen und eine Sprungaufschlagserie von  Christian Guß sorgte vom 10:12 auf 10:19 für die Entscheidung im  zweiten Satz. Aber der VC bäumte sich auf. Für den enttäuschenden Chapelle auf Diagonal „probierte“ Despotovic mit John Pranger einfach eine mögliche Alternative. Und es funktionierte sehr gut. John Pranger riss die anderen Spieler mit und beim 25:23 war der  1:2 Satz Anschluß da. Völlige Ausgeglichenheit auch im vierten Satz. Aber das kleine Quäntchen Unterschied machten die gefährlichen Sprungaufgaben von Felix Göbert, Christian Guß aber auch die Flatteraufgaben von Ole Schwerin.

Dagegen sind die Aufgaben der Bitterfelder oft zu harmlos. Den Schlusspunkt zum 25:23 setzte so ein krachender Aufschlag von Felix Göbert der so den Sack zumachte. Der SV Lindow- Gransee ist somit Regionalpokalsieger und der ersten Runde im DVV- Pokal einen Schritt näher.

Der VC Bitterfeld- Wolfen zeigte auf jeden Fall einen steigende Formkurve. Die Zuschauer sind auf jeden Fall auf Ihre Kosten gekommen, obwohl es am Ende nicht ganz zum Happy End gereicht hat. Es waren tolle Ballwechsel dabei und fürs Volleyballauge waren schon herausstechend die Cleverness von Marian Hrusik und Angriffshärte eines John Pranger zu sehen.

Nun gilt es weiter an den Schwachpunkten vor allem im Aufschlag zu arbeiten. Ganze drei Wochen sind nun durch die Herbstferien Pause, bevor es im nächsten Heimspiel gegen den bisher unbesiegten USC Braunschweig geht.

Fotos von Frank Heinrich aus dem Finale VC Bitterfeld- Wolfen (weiß) gegen SV Lindow- Gransee(grün)

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