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Deutliche Niederlage gegen die WWK Volleys Herrsching

Eine deutliche 0:3-Niederlage (21:25, 17:25, 23:25) gegen WWK Volleys Herrsching kassierte der VC Bitterfeld-Wolfen in seinem achten Saisonspiel in der Volleyball-Bundesliga. Mit zehn Punkten bleibt die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt auf dem 7. Tabellenplatz, die Bayern sind Fünfter (17).

Mit dem Verlauf der Begegnung vor 300 Zuschauern in der Bernsteinhalle war Coach Alessandro Lodi zwei Tage nach seinem 45. Geburtstag nicht unzufrieden. „Besonders in den Durchgängen eins und drei konnten wir lange mit den Herrschingern auf Augenhöhe agieren. Über einen Satzgewinn hätte ich mich gefreut, weil dieser durchaus verdient gewesen wären“, sagte er nach dem Match.

Die Süddeutschen erwischten im ersten Satz einen richtig guten Start, denn nach einer Aufschlagserie von Filip John zogen sie schnell auf 6:2 davon. „Wir spielten in den folgenden Minuten gut mit, konnten den Rückstand aber nicht aufholen. Unsere Vorstellung in diesem Abschnitt war sehr, sehr gut“, erkannte der Italiener.

Der zweite Durchgang wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Volleys vom Ammersee, die sich diesen nach nur 20 Spielminuten mit 25:17 sicherten. „Wir haben versucht, mit unserem Aufschlag etwas Druck auszuüben. Das hat nicht immer geklappt, wir hatten dadurch auch ein paar Fehler dabei. Wir waren in diesem Durchgang teilweise unfähig zu punkten. Das passiert beim Volleyball, so etwas müssen wir auch einfach in Kauf nehmen“, berichtete Lodi.

Sein Team zeigte im dritten und letzten Satz noch einmal ein ganz anderes Gesicht, denn es kämpfte und hatte den Gewinn des dritten Durchganges schon kurz vor dem Auge. Beim Stand von 23:23 gab es aus Sicht von Lodi eine ganz klare Fehlentscheidung. „Der Schiedsrichter erfand für mich eine Blockberührung, die er mit dem bloßen Auge niemals erkennen kann. Diese Entscheidung war für mich absolut unverständlich, denn meine Jungs hätten sich nach einem richtig starken Auftritt den dritten Abschnitt absolut verdient gehabt“, ärgerte sich Lodi noch lange nach dem letzten Ballwechsel über diese Fehlentscheidung.

Am kommenden Sonnabend, dem 16. Dezember, reist der VC Bitterfeld-Wolfen zum deutschen Rekordmeister VfB Friedrichshafen an den Bodensee. Die Begegnung in der Spacetech Arena wird um 20 Uhr angepfiffen.

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